KIEFERCHIRURGIE

ZAHNÄRZTLICHE CHIRURGIE

 

 

ENTFERNUNG NICHT ERHALTUNGSWÜRDIGER ZÄHNE

Sehr häufig durchgeführte chirurgische Eingriffe sind Operative Zahnentfernungen. Aufgrund der Form oder ihrer tiefen Lage im Knochen z.B. bei Weisheitszähnen oder Wurzelresten können diese oftmals nicht einfach gezogen werden. In diesen Fällen werden sie chirurgisch entfernt. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung schmerzfrei und problemlos durchgeführt werden. 
Für besonders sensible Patienten oder für Patienten mit einer Angsterkrankung bieten wir die Möglichkeit einer chirurgischen Zahnbehandlung auch unter Lachgassedierung oder Vollnarkose an.

 

 

WEISHEITSZAHNENTFERNUNG

Ein hoher Prozentsatz junger Erwachsener leidet früher oder später an Durchbruchsstörungen verlagerter Weisheitszähne. Weil die Weisheitszähne als letzte durchbrechen und weit hinten am Kieferwinkel lokalisiert sind, finden sie häufig gar keinen Platz mehr (vollständige Retention) oder können nur noch unvollständig durchbrechen (Teilretention). Aufgrund dessen sind Weisheitszähne oft die Ursache für diverse typische Probleme insbesondere:

 

  • wiederkehrende akute und chronische Infektionen bis hin zu Abszessen. Ursache für eine solche Entzündung ist die Bildung einer kapuzenförmigen Zahnfleischtasche, die zwar den Keimen der Mundhöhle zugänglich ist, aber nur schwer oder gar nicht gereinigt werden kann. Im Extremfall kann sogar eine lebensbedrohliche Weichteilentzündung resultieren.
  • Karies am Weisheitszahn oder am benachbarten Zahn
  • Schmerzen/Spannungsgefühl im Kiefer-Gesichtsbereich
  • Schäden des Zahnhalteapparates (Parodontose) am Nachbarzahn durch Taschenbildung
  • durch Druck kann der vor ihnen stehende Zahn geschädigt oder die Zahnreihe verschoben werden
  • durch schiefes Wachstum oder Kippung der Weisheitszähne kann eine Störung des Zusammenbeißens (Okklusion) verursacht werden. Dieses „Gleithindernis“ kann zu Zahnschäden, nächtlichem Zähneknirschen (Bruxismus) und Kiefergelenksbeschwerden führen.
  • lokale Auflösung des Knochens durch Zystenbildung. Dies kann sogar bei fortgeschrittenen Befunden zum Kieferbruch (Kieferfraktur) führen. Aufgrund der oft aufwändig zu behandelnden Probleme ist es ratsam, eine Weisheitszahnentfernung durchzuführen, bevor es zu solchen Komplikationen kommt. In der Regel erfolgt der Eingriff zwischen dem 14. und 20. Lebensjahr. Wir beraten Sie gerne zu den operativen Möglichkeiten und den verschiedenen Verfahren der Schmerzausschaltung.

 

 

WURZELSPITZENRESEKTION

Nicht jeder kranke Zahn muss gleich gezogen werden. Die Wurzelspitzenresektion ist ein Therapieverfahren zur Erhaltung von Zähnen, die durch entzündliche Prozesse an den Wurzeln gefährdet sind. Durch einen kleinen operativen Eingriff in örtlicher Betäubung wird die Wurzelspitze gekappt und das umgebende entzündliche Gewebe schonend entfernt. Unter Anwendung von Ultraschall wird der Zahnwurzelkanal gereinigt und mit einem speziellen Zement bakteriendicht versiegelt.



BEHANDLUNG VON ENTZÜNDUNGEN UND ABSZESSE

Entzündungen im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich können vielseitige Ursachen haben. Häufig gehen sie von den Zähnen aus. 
Die Nasennebenhöhlen, die kleinen und großen Speicheldrüsen, die Gaumenmandeln und nicht zuletzt auch die Haut kommen jedoch ebenfalls in Betracht. Im Vordergrund steht zunächst die Suche nach der Entzündungsursache mittels klinischer Untersuchung und speziellen bildgebenden Verfahren. Als Spezialisten können wir richtungsweisende Symptome rasch deuten und die erforderlichen konservativen oder operativen Therapieverfahren einleiten. Bei eitrigen Prozessen im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich steht in der Regel die chirurgische Behandlung im Vordergrund.
Viele Eingriffe können ambulant in örtlicher Betäubung schmerzfrei und problemlos durchgeführt werden. Bei komplexen Erkrankungen behandeln wir gerne auch in enger Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten oder mit einem Krankenhaus.

 

 

ENTFERNUNG VON KIEFERZYSTEN

In keinem anderen Knochen entstehen so häufig Zysten wie im Kiefer. Wir bieten Ihnen alle Verfahren der Diagnostik und schonende chirurgischen Verfahren zur Entfernung der Kieferzysten.
 

 

EINGRIFFE ZUR VERBESSERUNG DES PROTHESENLAGERS

Knöcherne sowie auch weichgewebige Veränderungen im Bereich des zahnlosen Kiefers können die Eingliederung von Prothesen behindern oder unmöglich machen. Durch oft nur kleine chirurgische Maßnahmen lassen sich erhebliche Verbesserungen für die Aufnahme einer Prothese erzielen.

Knöcherne Auftreibungen des Gaumens (Torus palatinus) oder des Unterkiefers (Torus mandibulae) sind gutartige Veränderungen, die häufig den Sitz einer Prothese stören und deshalb entfernt werden sollten. Bei selteneren, ausgeprägten Formen kann es sogar zu Beeinträchtigungen beim Sprechen und Kauen führen. Auch hier sollte der überschüssige Knochen unter lokaler Betäubung schonend und schmerzlos abgetragen werden.


Störende Lippen-, Wangen- oder Zungenbänder sowie Wucherungen der Schleimhaut (Fibrome, Hyperplasien, Papillome) können ebenfalls durch einfache plastisch-chirurgische Methoden beseitigt werden.

 

 

VERÄNDERUNGEN DER MUNDSCHLEIMHAUT

Erkrankungen der Mundschleimhaut sowie ihr klinisches Bild sind sehr vielfältig und genauso die Ursachen. In Betracht kommen bakterielle oder virale Infektionen, Pilzinfektionen, eine übermäßige Beanspruchung der Schleimhaut, z.B. durch starken Tabakkonsum oder durch Prothesen bzw. scharfkantige Füllungen, aber auch Krebserkrankungen. In etlichen Fällen ist es wichtig, frühzeitig Veränderungen der Mundschleimhaut zu erkennen, um ungewollten Entwicklungen rechtzeitig entgegenzuwirken. Deswegen bieten wir Ihnen eine Probeentnahme und eine feingewebliche Untersuchung des Befundes an. Entscheidend ist dabei das rechtzeitige Handeln.
 

 

CHIRURGISCHE MAßNAHMEN IM ZUSAMMENHANG MIT EINER KIEFERORTHOPÄDISCHEN BEHANDLUNG

 

 

OPERATIVE ZAHNFREILEGUNG

Die Therapie verlagerter Zähne wird in enger Kooperation mit Ihrem behandelnden Kieferorthopäden getroffen.
Liegt der Verdacht auf eine Verlagerung eines Zahnes vor, so ist die Bestimmung der genauen Lokalisation entscheidend für die Wahl des chirurgischen Zugriffs. Neben der klinischen Untersuchung ist dabei die Röntgendiagnostik wegweisend. In den Fällen, in denen mit der herkömmlichen zweidimensionalen Röntgentechnik keine eindeutige Lagebestimmung möglich ist, bieten wir Ihnen zusätzlich die Digitale Volumentomographie (DVT) an, welche neue Dimensionen bezüglich der Diagnose und damit auch der Therapieplanung bietet.
 

 

UNTERSTÜTZUNG KIEFERORTHOPÄDISCHER BEHANDLUNGEN DURCH SETZEN VON MINI-IMPLANTATEN

Die kieferorthopädische Therapie mit Mini-Implantaten zur Verankerung kieferorthopädischer Apparaturen bzw. Zahnspangen erleichtert viele Behandlungsaufgaben. Unter lokaler Betäubung kann in einem kleinen Eingriff das Mini-Implantat nach Vorgabe des Kieferorthopäden im Oberkiefer oder Unterkiefer eingesetzt werden. Nach Beendigung der kieferorthopädischen Therapie wird das Mini-Implantat genauso einfach auch wieder entfernt.
 

 

VERLETZUNGEN UND UNFÄLLE

 

 

Wer im Leben aktiv ist, lebt gesünder und ist ausgeglichener. Gleichzeitig steigt jedoch auch die Gefahr von Verletzungen vor allem der Mund-Kiefer-Gesichtsregion. Während schwere Verletzungen selbstverständlich in Kliniken versorgt werden, beschränkt sich unsere ambulante Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Tätigkeit auf die Versorgung von umschriebenen Weichteilverletzungen des Gesichtes, der Behandlung von Zahnverletzungen und der Diagnostik von Knochenbrüchen des Gesichtsschädels mittels der 3D Volumentomographie. 

 

 

OPERATIVE VERSORGUNG VON WEICHTEILVERLETZUNGEN DES GESICHTS

Ziel der Versorgung von Weichteilverletzungen des Gesichtes ist die vollständige Wiederherstellung von Form, Funktion und Ästhetik. Weichteilverletzungen sollten zeitnah nach dem Unfall versorgt werden, um eine unauffällige Narbenbildung und damit ein gutes ästhetisches Ergebnis zu erzielen. 
 

 

BEHANDLUNG VON ZAHNVERLETZUNGEN

Vor allem Kinder und Jugendliche sind von einem Zahntrauma betroffen. Unter Anwendung aktueller Therapiekonzepte können heutzutage vielfach noch Zähne erhalten werden, für die es früher keine Hoffnung mehr gab. Mit Hilfe moderner Klebeschienen lassen sich gelockerte Zähne sicher stabilisieren. Ausgeschlagene Zähne können replantiert werden und so noch jahrelang erhalten bleiben.

 

 

KIEFERHÖHLENERKRANKUNGEN

 

 

Bei einer Kieferhöhlenentzündung bestehen Kopfschmerzen oder Schmerzen im Bereich der Oberkieferseitenzähne, die sich beim Bücken verstärken. Der Geruchssinn ist abgeschwächt. Oftmals bildet sich viel Sekret, das immerzu aus der Nase oder nach hinten in den Rachen austritt. Die Ursache für eine Kieferhöhlenentzündung ist vielfältig. Da die Zahnwurzeln der Oberkieferseitenzähne unmittelbar an den Boden der Kieferhöhlen heranreichen, können Infektionen der Zähne leicht zu Entzündungen in den Nasennebenhöhlen führen. Chronische Schleimhautschwellung (z. B. bei Allergien oder Entzündungen), anlagebedingter Platzmangel (z. B. zu große Nasenmuscheln), ein Verkrümmung der Nasenscheidewand oder Wucherungen (Polypen, adenoiden Vegetationen) können ebenfalls eine Entzündung der Kieferhöhle bedingen. 

Auf der konventionellen Röntgenaufnahme sieht man häufig eine Verschattung der Kieferhöhle. Mit Hilfe unseres Digitalen Volumentomographen kann durch die 3D-Darstellung des Schädelknochens und der Zähne eine mögliche Ursache der Entzündung sicher dargestellt werden.
Lässt sich ein Zahn als Verursacher der Entzündung identifizieren, so wird zunächst eine Behandlung des Zahnes durchgeführt. Eine begleitende konservative Therapie mit Antibiotika und schleimhautabschwellenden Nasentropfen erfolgt zusätzlich. Unterstützend kann mit verschiedenen Lösungen inhaliert werden. Bleibt dies erfolglos, muss gegebenenfalls die Kieferhöhle operativ saniert werden.

 

 

 

ANGSTPATIENTEN

 

 

Niemand unterzieht sich gerne einem zahnärztlich chirurgischen Eingriff. Den meisten Patienten gelingt es dennoch, Nervosität und Furcht zu „kontrollieren“ und trotz der Ängste den Arzt zu konsultieren. Anderen gelingt dies nicht. Die chirurgische Zahnbehandlung unter ambulanter Dämmerschlafnarkose (Sedierung) oder wenn nötig Vollnarkose stellt eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit dar, die bei den Patienten indiziert sein kann, die nicht unter lokaler Schmerzausschaltung behandelt werden können.

Mit der ambulanten Narkose wird jetzt auch den Angstpatienten geholfen, die sich aus übergroßer Zahnarztangst bisher nicht zu einer Behandlung entschließen konnten. In unserer Praxis bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die zahnärztlichen Sorgen loszuwerden und die chirurgische Zahnbehandlung ganz einfach zu „verschlafen“. Unser Team berät Sie gerne, wenn es um die Wahl des richtigen Narkoseverfahrens geht.

 

 

 

 

 

 

KIEFERHÖHLENERKRANKUNGEN MIT 3-D RÖNTGENDIAGNOSTIK ERKENNEN

 

 

Bei einer Kieferhöhlenentzündung bestehen Kopfschmerzen oder Schmerzen im Bereich der Oberkieferseitenzähne, die sich beim Bücken verstärken. Der Geruchssinn ist abgeschwächt. Oftmals bildet sich viel Sekret, das immerzu aus der Nase oder nach hinten in den Rachen austritt. Die Ursache für eine Kieferhöhlenentzündung ist vielfältig. Da die Zahnwurzeln der Oberkieferseitenzähne unmittelbar an den Boden der Kieferhöhlen heranreichen, können Infektionen der Zähne leicht zu Entzündungen in den Nasennebenhöhlen führen. Chronische Schleimhautschwellung (z. B. bei Allergien oder Entzündungen), anlagebedingter Platzmangel (z. B. zu große Nasenmuscheln), ein Verkrümmung der Nasenscheidewand oder Wucherungen (Polypen, adenoiden Vegetationen) können ebenfalls eine Entzündung der Kieferhöhle bedingen.
Auf der konventionellen Röntgenaufnahme sieht man häufig eine Verschattung der Kieferhöhle. Mit Hilfe unseres Digitalen Volumentomographen kann durch 3- D Röntgendiagnostik des Schädelknochens und der Zähne eine mögliche Ursache der Entzündung sicher dargestellt werden.
Lässt sich ein Zahn als Verursacher der Entzündung identifizieren, so wird zunächst eine Behandlung des Zahnes durchgeführt. Eine begleitende konservative Therapie mit Antibiotika und schleimhautabschwellenden Nasentropfen erfolgt zusätzlich. Unterstützend kann mit verschiedenen Lösungen inhaliert werden. Bleibt dies erfolglos, kommt es gegebenenfalls zur Operation der Kieferhöhle.

WEISHEITSZAHNENTFERNUNG
Ein hoher Prozentsatz junger Erwachsener leidet früher oder später an Durchbruchsstörungen verlagerter Weisheitszähne. Weil die Weisheitszähne als letzte durchbrechen und weit hinten am Kieferwinkel lokalisiert sind, finden sie häufig gar keinen Platz mehr (vollständige Retention) oder können nur noch unvollständig durchbrechen (Teilretention). Aufgrund dessen sind Weisheitszähne häufig die Ursache für diverse typische Probleme insbesondere:
•    wiederkehrende akute und chronische Infektionen bis hin zu Abszessen. Ursache für eine solche Entzündung ist die Bildung einer kapuzenförmigen Zahnfleischtasche, die zwar den Keimen der Mundhöhle zugänglich ist, aber nur schwer oder gar nicht gereinigt werden kann. Im Extremfall kann sogar eine lebensbedrohliche Weichteilentzündung resultieren
•    Karies am Weisheitszahn oder am benachbarten Zahn
•    Schmerzen/Spannungsgefühl im Kiefer-Gesichtsbereich
•    Schäden des Zahnhalteapparates (Parodontose) am Nachbarzahn durch Taschenbildung
•    durch Druck kann der vor ihnen stehende Zahn geschädigt oder die Zahnreihe verschoben werden
•    durch schiefes Wachstum oder Kippung der Weisheitszähne kann eine Störung des Zusammenbeißens (Okklusion) verursacht werden. Dieses „Gleithindernis“ kann zu Zahnschäden, nächtlichem Zähneknirschen (Bruxismus) und Kiefergelenksbeschwerden führen.
•    lokale Auflösung des Knochens durch Zystenbildung. Dies kann sogar bei fortgeschrittenen Befunden zum Kieferbruch (Kieferfraktur) führen
Aufgrund der oft aufwändig zu behandelnden Probleme ist es ratsam, die Weisheitszähne zu entfernen, bevor es zu solchen Komplikationen kommt. In der Regel erfolgt der Eingriff zwischen dem 14. und 20. Lebensjahr. Wir beraten Sie gerne zu den operativen Möglichkeiten und den verschiedenen Verfahren der Schmerzausschaltung.

WURZELSPITZENRESEKTION
Nicht jeder kranke Zahn muss gleich gezogen werden. Die Wurzelspitzenresektion ist ein Therapieverfahren zur Erhaltung von Zähnen, die durch entzündliche Prozesse an den Wurzeln gefährdet sind. Durch einen kleinen operativen Eingriff in örtlicher Betäubung wird die Wurzelspitze gekappt und das umgebende entzündliche Gewebe schonend entfernt. Unter Anwendung von Ultraschall (Piezo-Chirurgie) wird der Zahnwurzelkanal gereinigt und mit einem speziellen Zement bakteriendicht versiegelt.